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VERBAND ÖSTERREICHISCHER SCHWIMMTEICH- & NATURPOOLBAU
Schwimmteich

Der klassische Schwimmteich

Der Klassiker unter den Schwimmteichen - ein naturnahes Badegewässer ganz ohne Technik!

Der klassische Schwimmteich ist die Urform der Bademöglichkeit in belebtem Wasser. Biologisch bestens geschulte und erfahrene Schwimmteichbauer errichten einen Natur-Erlebnis-Raum mitten in Ihrem täglichen Umfeld, wie er sonst nur noch im Uferbereich der Augewässer zu finden ist. Dank der erforderlichen großzügigen Regenerationszone von mindestens der Hälfte der Anlage können nahezu alle für Ihre Region typischen Sumpf- und Wasserpflanzen ihre wilde Schönheit entfalten. Auf und zwischen den Pflanzen bietet sich zahlreichen selten gewordenen Tierarten – Fröschen, Molchen, Libellen – Lebensraum und Ihnen damit unendliche Möglichkeiten, direkt und täglich vor der eigenen Haustür in die Vielfalt des Lebens einzutauchen. Der zum Schwimmen und Baden vorgesehene Teil – die Nutzzone – wird durch eine etwas unter dem Wasserspiegel endende Wand von der Regenerationszone getrennt. Die Lebewesen der Regenerationszone erhalten das System. Sie sollen durch die Abgrenzung vor Störungen durch eventuell fehlgeleitete Schwimmer verschont werden. Dennoch befinden Sie sich als Schwimmer in der Nutzzone mitten im Geschehen. Die wichtigsten baulichen Elemente wie Einstiege, Beckenwände und -böden, die den Schwimmteich unauffällig umgebende Randleiste und zahlreiche mögliche Einrichtungen – Kinderbecken, Wasserrutschen, Wasserbars, Unterwassersitzbänke und dergleichen – können aus den verschiedensten geprüften Materialien gewählt werden. Die Auswahl der Bepflanzung nimmt der Gartengestalter vor. Nur erfahrene Fachleute können die optimale Mischung standortangepasster Arten wählen, die Ihren Schwimmteich für Jahrzehnte zum idealen Lebensraum werden lassen.

Pflege

Wie jeder Naturraum ist auch der Schwimmteich natürlichen Veränderungen unterworfen. Um den Schwimmteich als „üppige Teichlandschaft“ zu erhalten, ist ein wenig Pflege notwendig.

Die Nährstoffe, als Sedimente am Boden abgelagert, müssen einmal pro Jahr vom Beckengrund abgesaugt werden. Blätter, Stiele und Stängel der Sumpf- und Wasserpflanzen werden im Herbst geschnitten und ebenfalls aus dem Teich geholt. Ein einfaches Netz schützt vor Falllaub – auch so verhindert man Nährstoffeinträge! Diese Arbeiten können leicht selbst oder von einer der Fachfirmen des VÖSN durchgeführt werden. Der klassische Schwimmteich ist ideal für Menschen, die die Natur auch mitten in der Stadt hautnah erleben wollen. Durch die geringen erforderlichen Wartungsarbeiten kann der klassische Schwimmteich auch wochenlang sich selbst überlassen werden – ideal für Zweit- und Ferienwohnsitze.

  • 50 % Nutzzone und 50 % Regenerationszone.
  • Aus biologischer Sicht gibt es keine Mindestgröße für Schwimmteiche
  • Sie ergibt sich aus Ihrem Bewegungswunsch (= Nutzzonengröße x 2).

TIPP – Wasserpflanzen genügend Zeit geben

Die Basis (fast) jeder Lebensgemeinschaft bilden verfügbare Nährstoffe – so auch jene im frisch eingelassenen Schwimmteichwasser. Die ersten Nutznießer von Wasser, Licht und Nahrung sind Pflanzen. Im Fall des Schwimmteiches mikroskopisch kleine Grünalgen. Vorerst unbehelligt von Fressfeinden können sie sich so massenhaft vermehren, dass das Wasser sich frisch grün färbt. Die Konsumenten dieser „Unterwasserweide“ sind mikroskopisch kleine Pflanzenfresser.
Sie lassen je nach Witterung nur 4-8 Wochen auf sich warten und sorgen dann für klare Verhältnisse. Beide Arten von Plankton sind immer vorhanden, meist aber so ausgedünnt, dass sie nur nachts im gebündelten Schein einer Taschenlampe als „Staub im Wasser“ erscheinen. Bei Schwimmteichen, die im Herbst gebaut wurden, entwickelt sich die Grünphase oft erst im Frühjahr oder bleibt aufgrund des parallelen Wachstums von pflanzlichem und tierischem Plankton ganz aus.