Der große Unterschied ist die Art der Wasseraufbereitung und NICHT die Form oder das Aussehen! Die Wasserreinigung bei Schwimmteichen erfolgt durch Pflanzen und Mikroorganismen, bei Naturpools über Kiesfilter (Biofolm), etwa so, wie bei fließenden Gewässern. Details siehe bitte unter: Schwimmteich oder Naturpool
In den meisten Fällen: ja. Durch die Vielzahl an Bauweisen und technischen Lösungen lassen sich Schwimmteiche und Naturpools heute an nahezu jede Gartensituation anpassen – oft deutlich flexibler, als viele erwarten.
Warum das in der Praxis funktioniert:
Die entscheidende Frage ist daher weniger, ob es möglich ist – sondern wie die passende Lösung für Ihren Garten aussieht.
Eine fundierte Planung zeigt rasch, welches Konzept unter Ihren Voraussetzungen sinnvoll und wirtschaftlich umsetzbar ist.
Mit unserer Online-Voranalyse "Welcher Badetyp bin ich?" können Sie ganz einfach ermitteln, welches naturnahe Badegwässer am besten zu Ihnen passt? Bestellen Sie zusätzlich kostenlos unser VÖSN-Magazin.
Schritt 1 ist der Kontakt zu einem unserer VÖSN-Fachbetriebe. Denn bevor Sie sich entscheiden, erhalten Sie eine umfangreiche Beratung zu allen Detailfragen:
Schritt 2: Detailliertes Angebot vom VÖSN-Fachbetrieb
Schritt 3: Beauftragung & Umsetzung
Grundsätzlich nein. Schwimmteiche und Naturpools benötigen weder einen jährlichen Wasserwechsel noch ein routinemäßiges Nachfüllen. Ein konstanter Wasserstand ist nur dort relevant, wo technische Komponenten wie Skimmer, Zu- und Abläufe dies erfordern.
Naturnahe Bepflanzungen sind an Schwankungen angepasst und tolerieren Wasserstandsunterschiede von bis zu etwa 30 cm problemlos. In den meisten Regionen Österreichs pendelt sich der Wasserstand über das Jahr hinweg weitgehend von selbst ein.
Zu berücksichtigen ist die natürliche Verdunstung: In den Sommermonaten kann sie – insbesondere bei gut durchströmten, windoffenen Anlagen – bis zu etwa 1 cm pro Tag betragen. Ein gelegentliches Nachfüllen kann daher sinnvoll sein, ist jedoch eher situativ als grundsätzlich erforderlich.
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Schwimmteiche und Naturpools sind keine Standardprodukte, sondern individuell geplante Anlagen. Größe, Bauweise, Technik und Gestaltung werden exakt auf Grundstück, Nutzung und persönliche Wünsche abgestimmt. Entsprechend variieren auch die Kosten.
Die wichtigsten Faktoren für den Preis:
Wichtig zu wissen:
Jede Anlage wird individuell kalkuliert. Ein VÖSN-Mitgliedsbetrieb wird Sie fundiert und umfassend beraten. Danach erhalten Sie ein Ihren Anforderungen entsprechendes detailliertes, schriftliches Angebot. So sehen Sie transparent, welche Leistungen enthalten sind – und wie sich der Preis konkret zusammensetzt.
Wer hier nur auf den günstigsten Einstieg schaut, zahlt oft später drauf. Entscheidend ist das Gesamtkonzept.
Jede Anlage hat ihre Spezifika, ob Schwimmteich, Naturpool, Kombi-Anlage, mehr oder weniger Technik und Ausstattung - all das spielt eine Rolle. Ihr VÖSN-Fachbetrieb informiert Sie umfangreich. Bei den Beiträgen unter "Natürlich baden" finden Sie die jeweiligen Pflegeanleitungen zu den einzelnen Gewässertypen.
Ein nachhaltiger Schutz entsteht nicht allein durch Abstand, sondern durch einen bewussten und altersgerechten Umgang mit Wasser. Kinder profitieren davon, Risiken in einem sicheren Rahmen kennenzulernen und Schritt für Schritt Vertrauen zu entwickeln. Dazu gehört idealerweise auch, frühzeitig schwimmen zu lernen.
Um das Risiko unbeaufsichtigter Zugänge – insbesondere durch Besucherkinder – zu reduzieren, haben sich dezente, niedrige Abgrenzungen ebenso bewährt wie die klare Sensibilisierung der anwesenden Erwachsenen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Aufmerksamkeit, Aufklärung und einfachen, gut integrierten Schutzmaßnahmen.
Fische sind für naturnahe Badegewässer ungeeignet. Im Schwimmteich stören sie das ökologische Gleichgewicht, im Naturpool erhöhen sie den Nährstoffgehalt deutlich – mit negativen Folgen für die Wasserqualität.
Auch Stockenten können zum Problem werden. Im Frühjahr suchen sie gezielt Gewässer zur Jungenaufzucht und weichen dabei mangels Alternativen oft auf Schwimmteiche oder Naturpools aus. Durch ihr „Gründeln“ schädigen sie Wasserpflanzen erheblich. Zusätzlich belasten sie das Wasser mit Nährstoffen und Keimen.
Was hilft?
Je früher gegengesteuert wird, desto besser. Bewährt haben sich einfache Maßnahmen wie Vergrämen (z. B. Anspritzen, akustische Reize, Raubvogelattrappen). In hartnäckigen Fällen können auch Netze oder andere technische Lösungen sinnvoll sein.
Algen
Algen gehören zu jedem belebten Gewässer und sind kein Mangel an sich. Treten sie jedoch dominant auf, weist das in der Regel auf einen – oft temporären – Nährstoffüberschuss hin. Gleichzeitig ist das biologische Gleichgewicht verschoben, meist zulasten höherer Wasserpflanzen oder des Biofilms im Filter.
Statt auf Algizide zu setzen, sollte die Ursache analysiert werden. Erst wenn klar ist, woher das Ungleichgewicht kommt, lassen sich gezielte und nachhaltige Maßnahmen ableiten.
pH-Wert
Im Unterschied zu technisch aufbereitetem, „konserviertem“ Poolwasser unterliegt der pH-Wert in belebten Gewässern natürlichen Schwankungen. Dieser Tagesgang wird vor allem durch die Photosynthese der Wasserpflanzen beeinflusst: Tagsüber steigt der pH-Wert leicht an, nachts sinkt er wieder.
Im Mittel pendelt sich der Wert selbstregulierend in einem hautfreundlichen Bereich um etwa 8,4 ein. Eine laufende Messung oder gezielte Regulierung ist daher in der Regel nicht erforderlich.
Sauerstoff
Und – muss das Wasser mit Sauerstoff angereichert werden? Nein - in gut gewarteten und gepflegten Anlagen ist das Wasser ausreichend sauerstoffgesättigt.
Verband Österreichischer
Schwimmteich- & Naturpoolbau
Vereinssitz & Geschäftsstelle:
9560 Feldkirchen, Rosenweg 2
T: 0664 620 0 611
E: office@schwimmteich.co.at
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